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TU Berlin

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Erasmus+ KA 107 Social top-up & Sonderförderung

Das Erasmus+ Programm fördert Chancengerechtigkeit und Inklusion. Durch die Möglichkeit einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung möchte es den Zugang zum Programm für Teilnehmer*innen mit Behinderung sowie für Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt mit Kind(ern) antreten, erleichtern. Folgende zusätzliche Fördermöglichkeiten gelten sowohl für Outgoing- als auch für Incoming-Stipendiat*innen.

Social top-up für Studierende
Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) ab 30 sowie Studierende mit Kind(ern) können einen sogenannten social top-up in Höhe von 200 EUR pro Monat aus Fördermitteln des Projektträgers (TU Berlin) erhalten. Bitte beachten Sie, dass dieser top-up für Mobilitäten gilt, die ab dem Erasmus+ KA 107 2019er Projekt (Laufzeit 2019-2022) gefördert werden. Bei Mobilitäten aus dem 2018er Projekt (Laufzeit 2018-2021) findet diese Regelung aufgrund der Programmvorgaben keine Anwendung.
  • Studierende mit Kind(ern)
Um die zusätzliche Finanzierung sicherstellen zu können, geben Sie bitte bereits mit der Bewerbung an, wenn Sie die Mitnahme Ihres Kindes/Ihrer Kinder planen. Andernfalls kann eine Bewilligung des social top-ups nicht garantiert werden. Als Nachweis gelten beispielsweise Reiseunterlagen des Kindes/der Kinder oder Betreuungsnachweise vor Ort.
  • Studierende mit Behinderung (ab GdB 30)
Sollten Sie eine Behinderung oder chronische Erkrankung mit einer GdB-Einstufung von mindestens 30 haben, geben Sie dies bitte im Bewerbungsformular an. Von TU-Studierenden wird als Nachweis eine Kopie des GdB benötigt. Bei Incoming Studierenden ist ein ärztliches Attest in englischer Sprache erforderlich, auf dessen Grundlage das Referat Internationale Projekte eine Einschätzung des Grades der Behinderung vornimmt.
Sonderförderung ab GdB 50 („Individualantrag“)
Für Studierende und Hochschulmitarbeitende mit einer schweren Behinderung oder chronischen Erkrankung (GdB von mindestens 50), können zusätzliche Fördermittel zur Deckung der für den Auslandsaufenthalt anfallenden Mehrkosten bei der NA DAAD beantragt werden („Individualantrag“).
 
Die Höchstgrenze für eine individuelle Sonderförderung durch das Erasmus+ Programm beträgt für den gesamten Förderzeitraum einer Mobilität 10.000 EUR. 
 
Vor der Mobilität: Es werden individuelle Mehrkosten übernommen, die nicht durch nationale Stellen (Krankenkasse, Sozialamt, BaföG-Amt, studierendenWERK Berlin, etc.) abgedeckt werden. Um eine rechtzeitige Bewilligung der Fördermittel zu erhalten, ist eine frühzeitige Klärung mit den relevanten Institutionen erforderlich. Förderfähig sind zum Beispiel Ausgaben für zusätzliche Reisekosten, Fahrten vor Ort, Unterkunft, Kosten für Betreuer*innen oder für spezielles didaktisches Material.
 
Bitte geben Sie bereits in Ihrer Bewerbung an, wenn Sie eine Behinderung oder chronische Erkrankung haben. Als Nachweis gilt bei Angehörigen der TU Berlin eine Kopie des GdB. Bei Incoming-Stipendiat*innen wird ein ärztliches Attest in englischer Sprache benötigt, auf dessen Grundlage das Referat Internationale Projekte eine Einschätzung des GdB vornimmt.
 
Der Antrag wird sowohl für Outgoing- als auch für Incoming-Stipendiat*innen über das Referat Internationale Projekte der TU Berlin in Zusammenarbeit mit dem/der Geförderten gestellt. Die Beantragung der zusätzlichen Förderung erfolgt nach der Zusage für eine reguläre Erasmus+ KA 107 Förderung, jedoch vor Beginn des Aufenthalts. Eine nachträgliche Förderung ist ausgeschlossen. Mindestens zwei Monate vor Beginn der Mobilität muss der Antrag auf Mehrbedarf bei der Nationalagentur DAAD vorliegen. Bitte berücksichtigen Sie unbedingt auch die zusätzliche Bearbeitungszeit von mindestens einem Monat im Referat Internationale Projekte.
 
Nach dem Auslandsaufenthalt benötigen wir für den Nachweis des Mehrbedarfs alle Originalbelege (Flugtickets, Mietverträge, Verträge mit Betreuungspersonal, Anschaffung von Material, etc.).

Ein Auslandsaufenthalt bedarf immer einiger Vorbereitung und Organisation. Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten in Ihrem Gastland vertraut zu machen und alle notwendigen Vorkehrungen für einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt zu treffen (Suche einer geeigneten Unterkunft, Klärung der finanziellen Mittel, Sicherstellung der Betreuung vor Ort bei Bedarf).

Unser Referat unterstützt und betreut Sie bei der Vorbereitung und beantwortet Ihre Fragen gerne!

Hilfreiche Links zur Vorbereitung und Finanzierung

  • Auslandsaufenthalt mit Kind(ern)

NA DAAD: Informationen der NA DAAD zum Studium mit Kind(ern)
Studieren weltweit, erlebe es: Tipps und Erfahrungsberichte rund um das Auslandsstudium mit Kind(ern)
Auslandsstudium-mit-Kind.de: Tipps und Erfahrungsberichte zum Auslandsstudium mit Kind(ern)
Servicebereich Familienbüro TU Berlin: Zentrale Anlaufstelle zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie
Allgemeine Studienberatung TU Berlin: Allgemeine Informationen und Beratung für Studierende mit Kind(ern) an der TU Berlin

  • Auslandsaufenthalt mit Behinderung

NA DAAD: Allgemeine Informationen der NA DAAD zum Studium mit Behinderung
NA DAAD: Inklusion und Integration in der EU-Hochschulzusammenarbeit
Studieren weltweit, erlebe es: Tipps und Erfahrungsberichte rund um das Auslandsstudium mit Behinderung
Schwerbehindertenvertretung TU Berlin: Vertrauensperson der schwerbehinderten Beschäftigten an der TU Berlin
Allgemeine Studienberatung TU Berlin: Allgemeine Informationen und Beratung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten an der TU Berlin

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