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Erfolg für SFB 910: DFG bewilligt dritte Phase

Prof. Dr. Sabine Klapp und der Geschäftsführer des SFB 910 Roland Aust freuen sich, dass der Sonderforschungsbereich 910 zur Kontrolle nichtlinearer Systeme noch einmal vier Jahre gefördert wird.
Lupe

Der SFB 910 „Kontrolle selbstorganisierender nichtlinearer Systeme: Theoretische Methoden und Anwendungskonzepte“ erhält für die dritte Förderperiode innerhalb der nächsten vier Jahre über acht Millionen Euro für Forschungen zu innovativen Kontrollstrategien und –methoden. Sprecherin des Sonderforschungsbereichs ist Prof. Dr. Sabine Klapp, die am Institut für Theoretische Physik das Fachgebiet Computersimulationen und Theorie komplexer Fluide leitet. Der Sonderforschungsbereich beschäftigt sich mit dissipativen, nichtlinearen dynamischen Systemen fernab des thermischen Gleichgewichts. Solche Systeme sind in der Physik, Chemie und der Biologie weit verbreitet. Ein charakteristisches Merkmal solcher Systeme ist Selbstorganisation, das heißt die spontane Bildung zeitlicher, räumlicher oder raum-zeitlicher Strukturen. Das Ziel des Sonderforschungsbereiches ist es, solche selbstorganisierenden dissipativen Strukturen gezielt zu generieren und zu kontrollieren, zum Beispiel zur Optimierung bestimmter Materialeigenschaften. Anwendungsschwerpunkte in der dritten Förderperiode sind die Kontrolle der Dynamik in Quantennanostrukturen und topologischen Quanteninformationssystemen, die Kontrolle komplexer und aktiver Fluide im Nichtgleichgewicht und die Kontrolle erregbarer Medien wie Herzgewebe und makroskopische Hirn-Netzwerke. Die wissenschaftlichen Teilprojekte werden in der dritten Förderperiode durch ein integriertes Graduiertenkolleg „Design und Kontrolle komplexer Systeme“ unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Stark, Dr. Alexander Carmele (beide TU Berlin) und Prof. Dr. Alexander Mielke vom Weierstraß-Instituts für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) begleitet. Neben dem WIAS ist die Freie Universität Berlin, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) sowie die Staatliche Universität Saratow (Russland) Kooperationspartner des SFBs.

Herzlichen Glückwunsch!

Pressemeldung der TU Berlin

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