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TU Berlin

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Coronavirus SARS-CoV-2: Aktuelle Informationen

Das Dekanat und das Team des Fakultätsservicecenters wird weiterhin vorrangig im Homeoffice arbeiten. Verwaltungstätigkeiten, die eine Anwesenheit erfordern, sind, unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen der TU Berlin und des Robert-Koch-Instituts, in geeigneter Weise organisiert.

Das Fakultätsservicecenter bleibt für den Publikumsverkehr und Kund*innenkontakt weiterhin geschlossen. Bitte sehen Sie davon ab, uns in den Büros persönlich zu besuchen. Wir sind gerne per E-Mail oder telefonisch für Sie da! Für das Einreichen von Schriftstücken oder anderer Post bitten wir Sie, die TU-Hauspost und nur in eiligen Ausnahmefällen die Postkästen in der Villa Bell im Erdgeschoss zu nutzen.

Bitte beachten Sie weiterhin stets die aktuellen Hinweise des Krisenstabs der TU Berlin. Den Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen sowie die Pressemitteilung des Landes Berlins zum Stufenplan zur Durchführung des Wintersemesters 2020/21 finden Sie hier.

Unterstützung für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Pandemie-Zeiten

Fakultät II – Mathematik und Naturwissenschaften ermöglicht Verlängerung von Beschäftigungsverhältnissen

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist der Fakultät II ein wichtiges Anliegen. Um die Qualifizierung auch in Pandemiezeiten zu sichern und nachhaltig zu unterstützen, finanziert sie deswegen für Betroffene die Verlängerung von Beschäftigungsverhältnissen aus den fakultätseigenen Rücklagen: Befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeiter*innen auf Haushaltsstellen können eine Verlängerung um drei bzw. sechs Monate beantragen, wenn sie in diesem bzw. seit dem letzten Semester an der Fakultät II beschäftigt sind.

Das hat der Fakultätsrat der Fakultät II – Mathematik und Naturwissenschaften am 16.12.2020 auf Vorschlag des Dekans, Prof. Dr. Etienne Emmrich, beschlossen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie stehen wissenschaftliche Mitarbeiter*innen auf haushaltsfinanzierten Qualifikationsstellen unter besonderem Druck. Durch erhebliche Mehrbelastung in der Lehre und aufgrund nur eingeschränkter Möglichkeiten, die eigene Qualifizierung weiter im gewohnten Umfang zu verfolgen, sieht die Fakultät II vielversprechende wissenschaftliche Karriereverläufe gefährdet. Dies betrifft speziell auch Menschen, in vielen Fällen Frauen, die durch die Pandemie noch stärker in unbezahlter Pflege- und Sorgearbeit eingebunden sind.

Über die Details der Regelung werden die Betroffenen zu Beginn des neuen Jahres informiert.

Nachruf auf Prof. Dr. Gerhard Schulze

Lupe

In der Nacht auf den 2. Dezember 2020 verstarb in Berlin Herr Professor Dr.-Ing. Gerhard Schulze in seinem 91. Lebensjahr. Das Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin trauert um einen Kollegen, der das Fach Analytische Chemie in Lehre und Forschung über viele Jahre hinweg erfolgreich vertreten hat.

Gerhard Schulze hat an der Universität Halle und sodann an der TU Berlin Chemie studiert. Nach dem Diplomexamen 1959 übte er bis 1975 wissenschaftliche Tätigkeiten in der Redaktion des Chemischen Zentralblattes aus. 1961 promovierte er bei Prof. Asmus mit einer Dissertation zum Thema „Farbreaktionen der Naphthylaminsulfonsäuren und ihre analytische Anwendung“. 1963 wurde er Wissenschaftlicher Assistent, 1966 Oberassistent und 1971 wurde er zum Professor für das Fachgebiet Analytische Chemie ernannt.

Seine Arbeitsgebiete deckten ein relativ breites Feld quantitativer analytischer Methoden vom Makro- bis zum Spuren- und Ultraspurenbereich in einer Fülle unterschiedlicher Matrices ab. Dabei ging es um die Fortentwicklung von Methoden und Strategien, um die Lösung aktueller analytische Problemstellungen, um Bewertung von Analysenergebnissen und um Qualitätskontrolle. Zu nennen wären elektroanalytische Spurenbestimmungen und die Entwicklung ionensensitiver Elektroden, atomspektrometrische Spurenanalytik, die Bestimmung von Wasserinhaltsstoffen, die Ausarbeitung von Fließanalysenverfahren, die immer noch hochaktuelle Elementspeziesanalytik und die Ionenchromatographie. Seit langem galt sein besonderes Interesse archäometrischen Untersuchungen historische Gläser, z. B. dem Goldrubinglas des Alchimisten Johannes Kunckel. Dabei standen Fragen der Herkunft, Herstellungstechnologie oder Echtheit der Objekte im Vordergrund. Überhaupt galt sein Interesse der Beschäftigung mit historischen Fragestellungen, besonders mit der Geschichte der Chemie.

Der Arbeitskreis von Prof. Schulze war stets relativ groß, er hat zahlreiche Diplom- und Doktorarbeiten betreut. Eine Reihe von Dissertationen lief in Kooperation mit anderen Berliner Institutionen (z. B. BAM, Bundesgesundheitsamt), ein Indiz für die Interdisziplinarität der Analytik. Er hat überhaupt nach außen ein beachtliches Maß an Engagement entfaltet und war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften und Arbeitskreisen. Herausgehoben seien auch seine Aktivitäten nach innen im Rahmen der akademischen Selbstverwaltung und der Studienorganisation. Als Vorsitzender der gemeinsamen Kommission der Fachbereiche Chemie und nachfolgend des Diplomprüfungsausschusses Chemie hat er der Studienreform des Faches Chemie wichtige Impulse gegeben.

Wir verlieren mit Herrn Professor Dr. Gerhard Schulze einen liebenswürdigen, kontaktfreudigen und vielseitigen Kollegen. Das Institut für Chemie wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren, seinen Angehörigen gilt unser Mitgefühl.

Cantor-Medaille für Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel

Lupe

Die Fakultät II gratuliert Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel sehr herzlich zur Auszeichnung mit der Cantor Medaille, der bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV).

„Martin Grötschel hat durch sein Wirken die angewandte mathematische Forschung zu einem Leuchtturm in Deutschland und weit darüber hinaus gemacht“, sagte DMV-Präsident Friedrich Götze zur Begründung.

Zu Grötschels Forschungsschwerpunkten zählen die Mathematische Optimierung, die diskrete Mathematik und Operations Research, jeweils mit enger Verbindung zur Informatik. Grötschel beschäftigte sich mit einer Vielzahl von Anwendungsgebieten, darunter mit Transport und Logistik, Telekommunikation, Chip-Design, Energie und flexibler Fertigung. Seit 1992 engagiert er sich für elektronische Informationsverarbeitung und Kommunikation, Open Access, Open Science und verwandte Themen.

Martin Grötschel, Jahrgang 1948, war von 1992 bis 2015 Professor für Mathematik an der Technischen Universität Berlin. Er war Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (1993/94) und des Berliner Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik von 2012 bis 2015. Grötschel war Mitbegründer und Sprecher des DFG-Forschungszentrums „Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien“ (2002 bis 2008) und Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin von 2012 bis 2015. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften BBAW wählte Grötschel 1995 zum Ordentlichen Mitglied, später zu ihrem Präsidenten (2015-2020).

Amtsantritte neuberufener Professorinnen und Professoren

Wir begrüßen sehr herzlich

Prof. Dr. Max Klimm
Er vertritt seit dem 17. Juni 2020 das Fachgebiet "Mathematik, Arbeitsrichtung Diskrete Optimierung" am Institut für Mathematik.

Prof. Dr. Franziska Heß
Sie vertritt seit dem 29. April 2020 das Fachgebiet "Chemische Katalyse" am Institut für Chemie.

Prof. Dr. Tobias Breiten
Er vertritt seit dem 1. April 2020 das Fachgebiet "Mathematik, Arbeitsrichtung Modellierung, Simulation und Optimierung realer Prozesse" am Institut für Mathematik.

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