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TU Berlin

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Familiengründung

Familiengründung

 

Mutterschutz und Mutterschaftsgeld

Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, in denen die Arbeitnehmerin auf ausdrücklichen Wunsch weiter arbeiten darf, sofern keine Gefahren für sie und das Kind bestehen, und endet acht Wochen nach der Geburt (Ausnahme: Mehrlingsgeburten), in denen die Arbeitnehmerin keinesfalls arbeiten darf. Die Termine sollten dem Arbeitnehmer rechtzeitig mitgeteilt werden, die Kosten des ärztlichen Zeugnisses für die Berechnung der Mutterschutzfrist trägt der Arbeitgeber!

Während des Mutterschutzes hat die (werdende) Mutter Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Dabei zahlt die gesetzliche Krankenkasse max. 13 Euro/Kalendertag, die mögliche Differenz dieses Mutterschaftsgeldes zum vorigen Nettoeinkommen zahlt der Arbeitgeber.

Studentinnen, die vor der Geburt nicht erwerbstätig waren, haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld, aber auf Elterngeld ab der Geburt.

 

Elterngeld und Elternzeit

Elterngeld

Das Elterngeld soll finanzielle Einbußen ausgleichen, die Höhe ist abhängig vom vorherigen Einkommen und beträgt zwischen 300 und 1.800 Euro. Es werden max. 67% des vorherigen Einkommens gezahlt, es sei denn dieses beträgt weniger als 1000 Euro. Für Mehrkindfamilien und im Fall von Mehrlingsgeburten wird das Elterngeld erhöht. Frauen, die vor der Geburt nicht erwerbstätig waren (Studentinnen), haben Anspruch auf den Mindestsatz von 300 Euro. Der genaue Betrag kann mit Hilfe des Elterngeldrechners ermittelt werden. Beantragt werden kann es in den Elterngeldstellen.

Das Elterngeld wird max. für die erstens 12 Lebensmonate des Kindes gezahlt, wenn ein Elternteil Elternzeitbeansprucht, teilen sich die Eltern die 12 Monate Elternzeit (jeder übernimmt mind. 2 Monate) erhöht sich der Anspruch des Elterngeldes auf die ersten 14 Lebensmonate des Kindes.

Achtung: Während die Mutter Mutterschaftsgeld bezieht (in den ersten zwei Monaten), hat sie keinen zusätzlichen Anspruch auf Elterngeld, in dieser Zeit kann aber der Vater Elternzeit beantragen und Elterngeld beziehen!

 

Elternzeit

Elternzeit bedeutet, dass die vorherige Arbeitszeit reduziert wird und der jeweilige Elternteil insgesamt keinesfalls mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet. Eine Teilzeit kann auch nachträglich beantragt werden!

 

Fristen

Die Elternzeit muss sieben Wochen vor Beginn schriftlich beim Arbeitgeber beantragt werden, vom Beginn der geplanten Elternzeit muss man sich für zwei Jahre verbindlich festlegen!

Die Elternzeit beträgt max. drei Jahre, wobei die acht Wochen Mutterschutz nach der Geburt nicht extrazählen, sondern mit eingerechnet werden! Die drei Jahre können auch aufgeteilt werden, z. B. auf die ersten beiden Lebensjahre des Kindes und ein weiteres Jahr nach der Einschulung, jedoch max. bis zum siebten Lebensjahr des Kindes.

Achtung: Es besteht kein Anspruch auf Elterngeld während der gesamten Elternzeit, sondern nur während der ersten 12 oder 14 Lebensmonate des Kindes! Die Elternzeit wirkt sich aber positiv auf den Kündigungsschutz aus.

 

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr! Für eine verbindliche Rechtsauskunft wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen.

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